Tibetischer Pilz, Milch Kefir



Was ist: Tibetischer Pilz, Milch Kefir?

Kefirknollen
Kefirknollen

‘Kefir’ leitet sich vom türkischen Wort "keif" ab, was so viel bedeutet wie "gutes Gefühl" oder "amüsieren" bzw. "Spaß haben".
Kefir ist ein erfrischendes, probiotisches Getränk dessen frühe Wurzeln sich im Norden der kaukasischen Berge und im Osten Russlands finden. Es gibt aber auch Stimmen, die den Ursprung den tibetischen Mönchen zuschreiben.
Kefir hat eine dickliche cremige Konsistenz und einen säuerlich erfrischenden, gelegentlich leicht hefigen Geschmack. Je nach Fermentationsdauer ist auch ein wenig spritzige Kohlensäure enthalten, sowie Alkohol zwischen 0,08 und 2%. Viele aromatische Inhaltsstoffe tragen zum unverwechselbaren Duft und Geschmack von Kefir bei.
Die Kefir-Kultur ist eine komplexe Zusammensetzung von speziellen Bakterien und Hefen in symbiotischer ‚Lebensgemeinschaft’. Die Kefir-Kultur beinhaltet eine Microflora, die ihre charakteristische weiße, schwammartige Form ausbildet. Im Aussehen erinnert die Kultur ein wenig an Korallen oder auch an Karfiol (Blumenkohl).

Er kann unterstützend wirken bei:

- Anregung des Immunsystems
- Herzkrankheiten, Herzkranzgefässe und zerlegt das Cholesterin in den Adern
- blutdruckregulierend
- Galle, säubert die Gallenwege, den Zwölffingerdarm
- Bauchspeicheldrüse-, Leber- und Milzproblemen
- er ist ein natürliches Potenzmittel für Frauen und Männer
- Magen und die Darmwege und lässt Geschwüre verschwinden
- der Pilz entwickelt selbst Antibiotika und heilt entzündliche Stellen im Organismus
- reguliert den Blutdruck
- Nieren und kontrolliert die Harnwege
- er hält Metastasen ab und bremst eine Neuentwicklung
- er verhindert das schnelle Altern
- er vermindert im Körper das Schlappsein und Müdigkeit durch Stress
- der Pilz besitzt alle Vitamine für das Leben.
- Ekzeme, Ausschläge, Sonnenbrand (bei Hauterkrankungen äußerliche Umschläge mit Kefir)

Da der Milchzucker bei der Gärung größtenteils zu Milchsäure verstoffwechselt wird, ist Kefir sehr oft für Personen mit Milchzuckerunverträglichkeit (Lactoseintoleranz) geeignet, die ansonsten auf Milch verzichten müssten.




Kefirknollen und Ansatz im Glas
Kefirknollen und Ansatz im Glas

Zur Herstellung von Kefir setzt man Milch (Rohmilch oder pasteurisiert, Voll- oder Magermilch, Ziegen- oder Schafsmilch oder andere Milchsorten sind auch möglich) gemeinsam mit der Kefir-Kultur in einem geeigneten Gefäß an (z.B. Einmachglas). Die Fermentationsdauer beträgt etwa 24 Stunden bei Zimmertemperatur (zwischen 10 und 25 °C).
Nach der Fermentation wird der fertige Kefir durch ein Sieb (Plastik! Der Pilz sollte niemals mit Metall in Verbindung gebracht werden!)) von der Kultur abgegossen. Die Kultur wird unter fließendem Wasser gewaschen und sofort wieder mit frischer Milch im gereinigten Glas angesetzt.
Dieser Vorgang kann unbegrenzt fortgesetzt werden, bei guter Pflege hält eine Kefir-Kultur ein Leben lang!
Der fertige Kefir kann sofort konsumiert oder zur späteren Verwendung im Kühlschrank gelagert werden.

Die Milch 20 Tage lang immer am Abend vor dem Schlafengehen trinken. Nach dieser Kur von 20 Tagen, eine Pause machen von etwa 10 Tagen.

Nach einiger Zeit beginnt sich die Kultur zu vermehren. Die Körner (oder Knollen) wachsen. Schließlich ist man in der Lage, entweder die Milchmenge zu erhöhen (mehr Kefir herzustellen) oder die Kultur zu teilen und weiterzugeben.
Es ist auch möglich, die Kultur einzufrieren. Dann nach der Pause die eingefrorenen Knollen einfach mit frischer Milch aufgießen und der Kefir startet von Neuem.